Ich habe das Design von „TimsBlog“ einer Überarbeitung unterzogen. Unter anderem werden die Inhalte jetzt etwas größer und besser lesbar dargestellt.
Archiv für den Monat August 2008
Neues Design
Sonntag, 31. August 2008Man sagt nicht mehr „Gesundheit“
Samstag, 30. August 2008Warum soll man es, laut Knigge, eigentlich nicht mehr wünschen?
Es soll heutzutage höflicher sein, wenn man das Niesen eines Anwesenden einfach ignoriert.
Warum sagt man eigentlich noch „Guten Morgen“ und „Guten Abend“, „Hallo“ und „Tschüss“, oder „Danke“ und „Bitte“? Sich einfach stillschweigend begegnen, das ist die neue ultimative Höflichkeit!
Na dann, Prost! Ach nein… sagt man ja nicht mehr…
Raytracing in Computerspielen
Samstag, 30. August 2008Die mögliche Zukunft der Echtzeit-3D-Grafik.
Raytracing ist eine Technik zum Berechnen von dreidimensionalen Bildern, die schon lange zum Erstellen von geränderten Videofilmen, wie beispielweise „Shrek„, verwendet wird.
Für normale Grafikkarten war dieses Verfahren bislang jedoch zu Aufwendig. Sie verwenden dafür bis heute eine als Rasterisierung bekannte Methode.
Hier ist eine Beschreibung dieser beiden Möglichkeiten der Bildsynthese.
Rasterisierung:
Es werden alle Dreiecke einer Szene nacheinander Durchgegangen.
Für jedes Dreieck werden die Pixel (zweidimensionale Bilschirmpunkte) innerhalb des Dreiecks gezeichnet. Zu jedem dieser Punkte wird dabei der Abstand des Punktes zur Kamera, der so genannte z-Wert, gespeichert. Und zwar im so genannten Z-Buffer.
Soll nun bei den noch folgenden Dreiecken ein Pixel an dieselbe Stelle gezeichnet werden, wird vorher überprüft, ob dessen z-Wert näher zur Kamera ist. Ist dies nicht der Fall, heißt das ja, dass er von einem zuvor gezeichneten Dreieck überdeckt wird. Der Pixel wird in diesem Fall also nicht gezeichnet.
So überdecken Dreiecke die näher an der Kamera sind welche, die in derselben Richtung weiter entfernt liegen. Genau wie in der Realität ein näheres Objekt, z.B. ein Baum, dahinter liegende Objekte verdeckt.
Raytracing:
Für jeden Bildschirmpunkt wird mathematisch ein Strahl (mit den Eigenschaften eines klassischen Lichtstrahls), in die Szene geschossen. Trifft dieser auf ein Dreieck bestimmt dieses den Pixel. Auch hier verdecken also nähere Objekte dahinter liegende, da der Strahl normalerweise ja nicht durch Objekte hindurchwandert.
Raytracing ist rechenintensiver als Rasterisierung, arbeitet dafür aber physikalisch korrekt, weswegen beispielsweise Spiegelungen und Brechungen viel einfacher und genauer sind. Zudem steigt bei komplexer werdenden Gittermodellen der Rechenaufwand nur logarithmisch an. Bei Rasterisierung hingegen steigt er linear.
Intels, für frühestens Ende 2009 angekündigte, Grafikkarte Larrabee ist aus modifizierten „Pentium I“-Prozessoren aufgebaut und soll sich daher besonders gut für Raytracing eigenen.
Japanisches Musikvideo
Samstag, 30. August 2008Lustiges Video mit einer japanischen Elektropop-Künstlerin.
Künstler: MEG
Liedtitel: Precious
Jede Zelle meines Körpers ist glücklich
Freitag, 29. August 2008Ein Lied aus esoterischen Tanzkursen für Rentner.
Limonade klauen
Mittwoch, 27. August 2008Vom Jungbusch nach Neuostheim und zurück
Dienstag, 26. August 2008Eine Laufrunde.
Ich habe mich heute mit Jochen zum Laufen verabredet. Jochen läuft regelmäßig bei Marathons und kleineren Läufen mit. Erst letztlich hat er beim tuttlinger Halb-Marathon mit einem Feld von 554 Teilnehmern den vierten Platzt belegt. Unglaublich!
So, nun zur heutigen Laufrunde.
Die Strecke:
Start in der Hafenstraße, vorbei am Studentenwohnheim Richtung Neckar. Das Gelände der Schokinug-Fabrik entlang und dann bei der Tiefgarage ans Flussufer. Unter der Brücke Richtung Neckarstadt-Ost durch. Als nächstes passiert man die Friedrich-Ebert-Brücke. Nun ist der Fernmeldeturm schon gut zu sehen, der ebenfalls am Rand des Weges liegt. Zwischen Neckar und Luisenpark geht es dann weiter geradeaus nach Neuostheim. Kurz nach der Eisenbahnbrücke, an einer Stadtbahn-Haltestelle, ist der Wendepunkt erreicht.
Der Lauf:
Kurz nach 16:00 Uhr ging’s los. Bei fast konstanter Geschwindigkeit, durchschnittlich 9,89 km pro Stunde liefen wir insgesamt eine Distanz von 10,18 Kilometern. Hier ist die Karte inklusive Kilometer-Wegmarken:
Nach einer Stunde einer Minute und 45 Sekunden waren wir am Ziel.
Schönes Ergebnis. Ich war vielleicht geschafft…
Bungee Katapultieren
Montag, 25. August 2008Eine interessant Alternative zum Bungee Jumping.
Computer-Grafik mit Larrabee
Montag, 25. August 2008Intel will sich die PC-Zukunft mit einem neuen Konzept sichern.
Der mächtige, singulär arbeitende Hauptprozessor hat ausgedient. Mit heutigen Taktzahlen haben sich Vielkern-Prozessor-Architekturen als effizienter herausgestellt. Paralleles Rechnen ist angesagter denn je und der Trend für die Zukunft.
Gerade dieses jedoch beherrschen die heutigen Grafikkarten schon par excellence. Bis zu 640 Stream-Prozessoren (ehemals Grafik-Pipelines) vereinigen sich auf einer GPU. Da sich diese heute beliebig Programmieren lassen gibt es bereits Ansätze, nichtgrafische Berechnungen, wie beispielsweise Physikberechungen, auf ihnen durchzuführen. Damit drohen die neuen flexiblen und leistungsstarken Grafikchips zum CPU-Killer zu werden.
Doch Intel will sich, als Weltmarktführer für Desktop-Prozessoren, anscheinend nicht lumpen lassen. Vor einiger Zeit stellte die Forschungsabteilung den Larrabee vor. Sage und schreibe 24–48 „Pentium I“-ähnliche Prozessor-Kerne sollen sich die Arbeit teilen. Dadurch soll der Vielkerner vor allem auch grafischen Berechnungen gewachsen sein. Deshalb wird er als Grafikkarte erscheinen.
Mit den ersten Versionen des Larrabee wird frühestens Ende 2009 gerechnet.
Was ist das mooresche Gesetz?
Montag, 25. August 2008Die steile Entwicklung, die die Computertechnik bis heute genommen hat, wurde vor allem durch das mooresches Gesetz ermöglicht. Was bedeutet es für den PC?
Das mooresches Gesetz besagt, dass sich die Anzahl der Schaltkreiskomponenten die sich auf einem (gleich großen) Computerchip fertigen lassen, alle eineinhalb Jahre verdoppelt.
Das heißt, alle 18 Monate ist ein beliebiger integrierter Schaltkreis auf halber Fläche herstellbar. Davon betroffen sind CPU, RAM‑, und Flash-Speicher sowie sonstige Mikrochips.
Damit kann man zum ungefähr gleichen Preis einen Prozessor ähnlicher Größe annähernd doppelt so schnell machen. Beim Speicherbaustein verdoppelt sich die Daten-Kapazität.
Im nächsten Blog-Eintrag geht es um die Entwicklung vom Ein‑, zum Vielkern-Prozessor.


