Archiv für die Kategorie ‘Software’

Chrome

Sonntag, 14. September 2008

Minimalistische Design, intuitive Bedienung, gute Performance, damit will Googels neuer Browser punkten. Ich habe die Betaversion installiert…

Schon bei den Screenshots fällt mir das mehr als aufgeräumte Interface auf. Keine selbstverliebte Oberfläche mit tausenden Schaltflächen. Chrom ist optisch gesehen nur ein dünner Rahmen um die Internetseite. Selbst eine Statusleiste fehlt und wird durch Einblendungen am unteren Fensterrand ersetzt. Das bedeutet maximales Sichtfeld.

Die wichtigsten Funktionen sind mit wenigen Klicks erreichbar, sowie groß und übersichtlich. Im Vergleich zu Opera fehlen mir jedoch Detaileinstellungen (beispielsweise zu Cookies).

Zur Eingabe in der Adresszeile werden direkt Vorschläge angezeigt und wenn es sich nicht um eine Internetadresse handelt, wird mit einer Suchmaschine gesucht. Außerdem werden die meistbesuchten Seiten auf der Startseite angezeigt. Das erspart den einen oder anderen Klick.

Noch nicht geboten werden unter anderem ein echter Zoom und Mausgesten. Zudem ist der Browser im Moment erst in der Betaphase und hat anscheinend noch einige Fehler.
Wird er bald sämtliche Seiten richtig darstellen können, wird er ein ernstzunehmender Konkurrent für Explorer (Microsoft), Firefox (Open Source), Safari (Apple), Opera (Opera Software ASA) & Co.

Laufen mit dem iPhone

Samstag, 23. August 2008

Ich laufe ungefähr einmal die Woche. Der Ausdauersport macht mir viel Spaß.

Meine goldene Regel beim Laufen: Niemals zum Ausruhen anhalten, höchstens das Tempo darf gedrosselt werden. Das sorgt mit der Zeit für eine gewisse Zähigkeit. Intervallläufe mit Pausen sind da bei mir entsprechend selten.

Nach jahrelangem Hobby-Laufen plane ich demnächst meinen ersten Halbmarathon. Eine angemessene Vorbereitung und Übersicht über die Laufleistung wären da natürlich nicht schlecht.
Musste man zur Ermittlung dieser früher zu Stadtplan und Stoppuhr greifen gibt es heute weitaus komfortablere Möglichkeiten. So erfasst beispielweise Nike+ die zurückgelegte Wegstrecke per Sensor im Laufschuh und sendet diese an einen mit dem entsprechend Empfänger ausgestatteten iPod. Doch wozu unterstützt fast jedes neue Handy das etwas auf sich hält GPS?

So auch mein iPhone 3G. Standardmäßig ist dort zwar keine Wegverfolgungs-Anwendung vorhanden. Beim Durchsuchen des App Stores, Apples Plattform für die Verbreitung von Zusatzsoftware, findet man jedoch gleich mehrere Programme die geeignet sind. Es folgt eine Auflistung bisher verfügbarer Programme.

 – Äußerst kostengünstig und schon sehr brauchbar ist der Path Tracker (von MarketWall.com). Er misst Zeit und zurückgelegte Wegstrecke. Gleichzeitige zeichnet er bei bestehender Internetverbindung den gewählten Weg auf einer Google Maps Karte nach. Bricht diese ab wird lediglich kein neues Kartenmaterial mehr nachgeladen.
AppStore: Path Tracker

 – Für mehr Details und mehr Features wie z.B. Speicher‑, und Export-Funktion bietet sich iTrail (von Justin Davis) an. Ebenfalls kostengünstig misst es Geschwindigkeit und Höhe pro zurück gelegter Distanz. Mit einem Google-Account kann die Strecke in Google Maps eingesehen werden. Dank Export-Funktion kann man seine Strecken sogar dreidimensional in Google Earth anschauen.
AppStore: iTrail

 – Speziell an Läufer richtet sich RunKeeper (von Raizlabs Corporation). Grafisch ansprechender bietet es ebenfalls eine übersichtliche Darstellung der Laufleistungen. Die Kartenansicht der aufgenommenen Strecken ist über die Anbieter-Webseite möglich.
AppStore: RunKeeper

Gerüchten zufolge ist auch eine Anpassung der Nike+ Software an das iPhone ohne zusätzlichen Sensor in Arbeit.

Nachtrag: Die Software Runkeeper ist mittlerweile kostenfrei zu haben. Die Macher wollen sich in Zukunft über die Community finanzieren.

iPhone Apps und Backup Probleme

Freitag, 22. August 2008

Wie ich feststellen musste hat das iPhone leider auch seine Tücken…

Nachdem ich zunächst über die positiven Seiten meines neuen iPhones geschrieben habe möchte ich nun die Schwierigkeiten, denen ich begegnet bin erläutern.

Während die Standard-Programme zuverlässig und einwandfrei laufen kann es mit der Zusatzsoftware erhebliche Probleme geben!

Das iPhone Betriebssystem scheint für viele Zusatzapplikationen leider noch nicht ausgereift genug. Die Installations‑, sowie Deinstallations-Zeit erhöht sich ab einigen Programmen von einigen Sekunden auf einige Minuten. Das iPhone-Backup, welches regelmäßig gestartet wird, dauert nicht Minuten sondern Stunden. Allein das ist angesichts der kleinen Programme, höchstens wenigen MB groß sind, sehr verwunderlich.
Zusätzlich scheint das Apple-Handy mit mehr Applikationen häufiger zu crashen, was dann auch noch zur Folge haben kann, dass alle zusätzlich installierten Anwendungen sich nicht mehr ausführen lassen, da sie direkt nach dem start abbrechen.

Was also wäre die nötige Konsequenz? Richtig, regelmäßige Backups. Wenn diese denn wenigstens fehlerfrei funktionieren würden. Was aber passiert sind Abbrüche beim Erstellen oder wieder Aufspielen von Backups. Schlimmer, anscheinend funktionstüchtige Backups stellen sich beim Wiederherstellen als fehlerhaft heraus!

Damit wird das iPhone mit seiner jetzigen OS-Version für Datenspeicherung nahezu unbrauchbar. Lediglich Kontakte, Mail, Kalender und Internet-Favoriten synchronisieren glücklicherweise einwandfrei.