Computer-Grafik mit Larrabee

Intel will sich die PC-Zukunft mit einem neuen Konzept sichern.

Der mächtige, singulär arbeitende Hauptprozessor hat ausgedient. Mit heutigen Taktzahlen haben sich Vielkern-Prozessor-Architekturen als effizienter herausgestellt. Paralleles Rechnen ist angesagter denn je und der Trend für die Zukunft.

Gerade dieses jedoch beherrschen die heutigen Grafikkarten schon par excellence. Bis zu 640 Stream-Prozessoren (ehemals Grafik-Pipelines) vereinigen sich auf einer GPU. Da sich diese heute beliebig Programmieren lassen gibt es bereits Ansätze, nichtgrafische Berechnungen, wie beispielsweise Physikberechungen, auf ihnen durchzuführen. Damit drohen die neuen flexiblen und leistungsstarken Grafikchips zum CPU-Killer zu werden.

Doch Intel will sich, als Weltmarktführer für Desktop-Prozessoren, anscheinend nicht lumpen lassen. Vor einiger Zeit stellte die Forschungsabteilung den Larrabee vor. Sage und schreibe 24–48 „Pentium I“-ähnliche Prozessor-Kerne sollen sich die Arbeit teilen. Dadurch soll der Vielkerner vor allem auch grafischen Berechnungen gewachsen sein. Deshalb wird er als Grafikkarte erscheinen.

Mit den ersten Versionen des Larrabee wird frühestens Ende 2009 gerechnet.

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