Mit ‘iphone’ getaggte Artikel

Laufen mit dem iPhone

Samstag, 23. August 2008

Ich laufe ungefähr einmal die Woche. Der Ausdauersport macht mir viel Spaß.

Meine goldene Regel beim Laufen: Niemals zum Ausruhen anhalten, höchstens das Tempo darf gedrosselt werden. Das sorgt mit der Zeit für eine gewisse Zähigkeit. Intervallläufe mit Pausen sind da bei mir entsprechend selten.

Nach jahrelangem Hobby-Laufen plane ich demnächst meinen ersten Halbmarathon. Eine angemessene Vorbereitung und Übersicht über die Laufleistung wären da natürlich nicht schlecht.
Musste man zur Ermittlung dieser früher zu Stadtplan und Stoppuhr greifen gibt es heute weitaus komfortablere Möglichkeiten. So erfasst beispielweise Nike+ die zurückgelegte Wegstrecke per Sensor im Laufschuh und sendet diese an einen mit dem entsprechend Empfänger ausgestatteten iPod. Doch wozu unterstützt fast jedes neue Handy das etwas auf sich hält GPS?

So auch mein iPhone 3G. Standardmäßig ist dort zwar keine Wegverfolgungs-Anwendung vorhanden. Beim Durchsuchen des App Stores, Apples Plattform für die Verbreitung von Zusatzsoftware, findet man jedoch gleich mehrere Programme die geeignet sind. Es folgt eine Auflistung bisher verfügbarer Programme.

 – Äußerst kostengünstig und schon sehr brauchbar ist der Path Tracker (von MarketWall.com). Er misst Zeit und zurückgelegte Wegstrecke. Gleichzeitige zeichnet er bei bestehender Internetverbindung den gewählten Weg auf einer Google Maps Karte nach. Bricht diese ab wird lediglich kein neues Kartenmaterial mehr nachgeladen.
AppStore: Path Tracker

 – Für mehr Details und mehr Features wie z.B. Speicher‑, und Export-Funktion bietet sich iTrail (von Justin Davis) an. Ebenfalls kostengünstig misst es Geschwindigkeit und Höhe pro zurück gelegter Distanz. Mit einem Google-Account kann die Strecke in Google Maps eingesehen werden. Dank Export-Funktion kann man seine Strecken sogar dreidimensional in Google Earth anschauen.
AppStore: iTrail

 – Speziell an Läufer richtet sich RunKeeper (von Raizlabs Corporation). Grafisch ansprechender bietet es ebenfalls eine übersichtliche Darstellung der Laufleistungen. Die Kartenansicht der aufgenommenen Strecken ist über die Anbieter-Webseite möglich.
AppStore: RunKeeper

Gerüchten zufolge ist auch eine Anpassung der Nike+ Software an das iPhone ohne zusätzlichen Sensor in Arbeit.

Nachtrag: Die Software Runkeeper ist mittlerweile kostenfrei zu haben. Die Macher wollen sich in Zukunft über die Community finanzieren.

iPhone Apps und Backup Probleme

Freitag, 22. August 2008

Wie ich feststellen musste hat das iPhone leider auch seine Tücken…

Nachdem ich zunächst über die positiven Seiten meines neuen iPhones geschrieben habe möchte ich nun die Schwierigkeiten, denen ich begegnet bin erläutern.

Während die Standard-Programme zuverlässig und einwandfrei laufen kann es mit der Zusatzsoftware erhebliche Probleme geben!

Das iPhone Betriebssystem scheint für viele Zusatzapplikationen leider noch nicht ausgereift genug. Die Installations‑, sowie Deinstallations-Zeit erhöht sich ab einigen Programmen von einigen Sekunden auf einige Minuten. Das iPhone-Backup, welches regelmäßig gestartet wird, dauert nicht Minuten sondern Stunden. Allein das ist angesichts der kleinen Programme, höchstens wenigen MB groß sind, sehr verwunderlich.
Zusätzlich scheint das Apple-Handy mit mehr Applikationen häufiger zu crashen, was dann auch noch zur Folge haben kann, dass alle zusätzlich installierten Anwendungen sich nicht mehr ausführen lassen, da sie direkt nach dem start abbrechen.

Was also wäre die nötige Konsequenz? Richtig, regelmäßige Backups. Wenn diese denn wenigstens fehlerfrei funktionieren würden. Was aber passiert sind Abbrüche beim Erstellen oder wieder Aufspielen von Backups. Schlimmer, anscheinend funktionstüchtige Backups stellen sich beim Wiederherstellen als fehlerhaft heraus!

Damit wird das iPhone mit seiner jetzigen OS-Version für Datenspeicherung nahezu unbrauchbar. Lediglich Kontakte, Mail, Kalender und Internet-Favoriten synchronisieren glücklicherweise einwandfrei.

iPhone

Freitag, 22. August 2008

Die Deutschen halten sich laut News beim Kauf des neuen iPhones zurück, ich jedoch habe seit wenigen Wochen eins.

Besitze die schwarze 16 GB Variante.

Erst einmal will ich jetzt die positiven Seiten der neuen Apple-Hardware aufzählen.
Das iPhone 3G ist leicht und liegt gut in der Hand. Es hat viele tolle Funktionen.

Neu dabei wären in der 2. Generation UMTS/HSDPA-Unterstützung sowie GPS-Ortung. Beides heiß ersehnte Features, welche dem Kulthandy noch fehlten.

Das große Display ist hoch aufgelöst (480×320 Pixel), hell und farbenfroh. Darauf zu sehen ist eine bisher einmalige simple Benutzeroberfläche bedient mit intuitiver Multi-Touch-Steuerung.
Mit einem eingebauten Beschleunigungssensor wird die Neigung des iPhones in alle Raum-Richtungen erfasst und das mit erstaunlicher Genauigkeit. So kann man das iPhone mit herunter geladenem Programm tatsächlich als Wasserwaage nutzen.

Zusammen mit dem Touch-Screen mutiert das iPhone fast schon zur mobilen Spielekonsole. Ein recht umfangreiches Angebot kleinerer bis mittelgroßer Spiele findet sich entsprechend im App Store. Das ist eine in iTunes integrierte Plattform mit Software fürs iPhone und den iPod.

Wirklich toll ist das Angebot an vielen kostenfreien und zum Teil recht günstigen Anwendungen, die man sich über den App Store laden kann. Da wäre Beispielweise GPS-gestützte Wegverfolgung, Internetradio, Musikerkennungsdienst und eine Fernbedienung für iTunes per WLAN.

Im Internet surft man dank dem komfortablen Safarie-Browser mit guter Darstellung einfach und bequem. Natürlich sendet und empfängt das iPhone Mails.

So weit so gut. Hätten sich nicht mit der Zeit teils gravierende Probleme mit den aufinstallierten Applikationen ergeben. Aber dies ist einen neuen Blog-Eintrag wert.